Vom Kilimandscharo zum Indischen Ozean: zwei Routenvorschläge

 

Wenn Sie von Thilo Thielkes KALIWA-LODGE zu Werner Zeppenfelds MBUYU BEACH BUNGALOWS wollen, bieten sich zwei landschaftlich reizvolle Touren an: die eine durch Tansania, die andere durch Kenia. Jede ist bei sehr zeitigem Aufbruch an einem Tag zu schaffen; einen Übernachtungsstopp sollte man aber nach Möglichkeit einlegen, vielleicht auch zwei oder drei - denn es gibt unterwegs gute Gründe, immer wieder anzuhalten.

 

Wir können Ihnen ein geeignetes Auto mit ortskundigem Fahrer besorgen, und nach Absprache auch die Nachtquartiere reservieren. Die Kenia-Route lässt sich je nach Geldbeutel als längere Wildlife-Safari ausgestalten. Beide Routen kann man mit etwas Wagemut für ganz kleines Geld auch per Bus fahren.


DIE TANSANIA-ROUTE

Durch die Usambara-Berge an die Swahili-Küste

ca. 520 km

empfohlen: zwei Tage

 

Die Fahrt von Machame längs der grünen Usambara-Berge führt auch durch eine kolonial geprägte Kulturlandschaft. Das Städtchen Lushoto hieß mal Wilhelmstal, und auch "Müllers Mountain Lodge" ist einen Abstecher von der Hauptstraße wert. Wer möchte, kann hier einen Wandertag einlegen und umwerfende Aussichten genießen.

 

Bröckelnder wilhelminischer Charme prägt auch die Hafenstadt Tanga, die sich als Besichtigungs- und Übernachtungsort anbietet (z.B. im traditionsreichen "Mkonge-Hotel").

 

Von hier aus geht es nach Horo Horo, der Grenzstation, und hinüber nach Lunga Lunga auf der kenianischen Seite. Nach einer knappen weiteren Stunde ist man in Msambweni.

 

Wer preiswert und auf eigene Faust reisen will: ab Moshi fahren täglich Busse nach Tanga, mit  Anschluss Richtung Mombasa (Ausstieg in Msambweni möglich). Es gibt auch Direktbusse von Moshi via Voi nach Mombasa - von dort weiter per Matatu.

 

DIE KENIA-ROUTE

Durch den Tsavo und die Taita Hills nach Mombasa

ca. 400 km

empfohlen: drei Tage (mit Safari)

 

Von Machame zur Grenze ist es nicht weit. Hinter dem kenianischen Taveta bietet sich ein Abstecher zum Lake Chala an: das Postkartenpanorama vor dem Kilimandscharo ist umwerfend. Über das kauzige "Grogan's Castle" kann man zum nahen Lake Jipe fahren und dort in den schön gelegenen Bandas des Kenya Wildlife Service übernachten - sehr einfach und mit viel Hippo-Gegrunze vor der Türe. Oder in der gediegeneren Lions Bluff Lodge das spektakuläre Panorama genießen.

 

Der Tsavo-West-Nationalpark bietet reichlich Landschaft und Tierwelt für tagelange Pirschfahrten (und natürlich auch gediegene Safari-Camps). Ergänzend locken der Amboseli-Park, die Chyulu-Hills, private Wild-Reservate rund um die Taita-Hills und der Tsavo-Ost-Nationalpark - alles eine Frage von zeitlichem und finanziellem Budget.

 

Am Ende der Safari ist es nochmal eine knappe Tagestour an die Südküste. Der Mombasa Highway führt über Voi in Kenias größte Hafenstadt, und dort über die Fähre auf die Küstenstraße hinunter nach Msambweni. Alternativ gibt es eine reizvolle, aber unbefestigte Route durch die Shimba Hills.


Mehr zu den beiden Korrespondenten-Lodges auch auf der jeweiligen Homepage:


KALIWA LODGE, Machame, Tanzania

Bianca & Thilo Thielke

 

www.kaliwalodge.com  mail@kaliwalodge.com  

KALIWA Lodge Kilimanjaro

Mbuyu Beach Bungalows, Msambweni, Kenya

Isabelle Graedel & Werner Zeppenfeld

 

www.mbuyubeach.com  info@MbuyuBeach.com  

Mbuyu Beach Bungalows


Diese Webseite wurde zuletzt aktualisiert am 11.12. 2017