"Bitte recht freundlich" in den Kulissen einer afrikanischen Dauertragödie: Mogadischu 2011.
"Bitte recht freundlich" in den Kulissen einer afrikanischen Dauertragödie: Mogadischu 2011.

Werner Zeppenfeld: späte Liebe Afrika

Geboren bin ich 1951 in Höxter an der Weser. Ich habe in Bielefeld das Zeitungshandwerk gelernt und in Göttingen und Bochum Publizistik, Politik und Geschichte studiert. Für meine Dissertation über die Rolle der Medien in der Entwicklungspolitik hat es mich 1980 für ein Jahr nach Ägypten verschlagen.

 

Nach mehreren Jahren als freier Journalist habe ich 1984 als Fernsehredakteur beim WDR in Dortmund angefangen. Dort gab es 1988 für die erste deutsch-sowjetische Fernsehbrücke einen Grimme-Preis. In den neunziger Jahren habe ich das Regionalstudio Bielefeld (Radio und Fernsehen) geleitet. 2001 wurde ich als ARD-Studioleiter für fünf Jahre nach Nairobi geschickt. Dann standen drei Jahre in der Auslandsabteilung des WDR Köln auf dem Programm, u.a. als Redakteur des "Weltspiegel".

 

2009 ging es ein zweites Mal nach Afrika. Beruflich war dort 2012 Endstation, altershalber - privat wurde es der Beginn einer neuen Safari. Sie führte meine Frau und mich an den Strand des Indischen Ozeans. Und wer weiss, wohin noch...

Zwischen den Wendekreisen.

Als Fernseh-Korrespondent in Afrika.

Irgendwo im Berichtsgebiet brennt die Sonne immer senkrecht. Zwischen dem Wendekreis des Krebses (in Mauretanien) und dem Wendekreis des Steinbocks (in Madagaskar) beackert das ARD-Studio Nairobi 38 Länder – mehr als jeder andere Korrespondentenplatz. Gut 30 davon habe ich in meinen acht afrikanischen Korrespondentenjahren bereist: manche einmal und manche ein Dutzend Mal, für die "Tagesschau" oder den "Weltspiegel", für Reportagen und Dokumentationen.

 

Dass ich nach meiner ersten Entsendung noch ein zweites Mal nach Afrika gegangen bin, hatte gewiss auch professionelle Gründe: wo sonst gibt es noch so viele journalistische Freiräume? Wo kann man noch so viele Themen selbst setzen, anstatt immer nur den Agenturmeldungen hinterher zu laufen? Wo kann man seine Zuschauer noch so intensiv mit auf Dreh-"Safari" nehmen, statt in ständiger Live-Bereitschaft ans Studio gefesselt zu sein? Und dabei nicht nur über Dramen und Despoten berichten, sondern auch über das aufstrebende Afrika mit seinen kreativen Menschen und einer unvergleichlichen Natur?


Aber irgendwie war es doch wohl mehr als nur der Job, der mich zum Wiederholungstäter machte. Denn nach dem zweiten Korrespondenten-Einsatz bin ich ganz hiergeblieben, in meiner zweiten Heimat Kenia.

 

Nicht der erste und beileibe nicht der einzige Fall von "afrikanischem Fieber" ...


Neue Westfälische 02-08-2014.pdf
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Aachener Zeitung, 07. Oktober 2014: dpa-Reisestory von Thomas Burmeister

Bibel, Beach und Busch: Ostafrika à la carte

Mehr zu den beiden Korrespondenten-Lodges auch auf der jeweiligen Homepage:


KALIWA LODGE, Machame, Tanzania

Bianca & Thilo Thielke

 

www.kaliwalodge.com  mail@kaliwalodge.com  

KALIWA Lodge Kilimanjaro

Mbuyu Beach Bungalows, Msambweni, Kenya

Isabelle Graedel & Werner Zeppenfeld

 

www.mbuyubeach.com  info@MbuyuBeach.com  

Mbuyu Beach Bungalows


Diese Webseite wurde zuletzt aktualisiert am 11.12. 2017